Am 01.Juli 2026 trafen sich Milko Kersten, Präsident des Sächsischen Musikrates und Katja Mangold, Landeskoordinatorin für musikalische Bildung in Sachsen mit Staatsminister Sebastian Gemkow, um über die konkreten Handlungsableitungen der Studie "MiKADO-Musik: Zum Nachwuchsmangel an Musikschulen" (Paper MiKADO) an den beiden sächsischen Musikhochschulen ins Gespräch zu kommen.
Im Fokus standen neben einer musikpädagogischen Basisqualifikation für alle Musik-Studierenden die Zugangsvoraussetzungen für Studieninteressierte musikpädagogischer Studiengänge. Darüber hinaus gilt es, die Abwertung künstlerisch-pädagogischer Studiengänge als "Plan B" zu durchbrechen, Studiengänge durchlässiger zu gestalten und mehr Praxiserfahrungen in Musikschulen zu ermöglichen.
Die Studie prognostiziert, dass 2035 nur noch 27% der freigewordenen Stellen an deutschen Musikschulen mit Absolvent/-innen musikpädagogischer Studiengänge nachbesetzt werden können. Bereits jetzt herrscht in Sachsen ein eklatanter Fachkräftemangel: 53% der freigewordenen Stellen konnten in den letzten Jahren nicht nachbesetzt werden.
