Unter dem Motto „Themenradar: Herausforderungen und Entwicklungsbedarfe“ versammelten sich Vertreter/-innen der beiden sächsischen Musikhochschulen, des Sächsischen Musikrates e.V., des Bundesverbands Musikunterricht (Landesverband Sachsen), des Verbandes Deutscher Musikschulen (Landesverband Sachsen), der Arbeitsstelle Kirchenmusik und des Landesamtes für Schule und Bildung im Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden.
Die beteiligten Organisationen gaben einen Einblick in ihre aktuelle Arbeitsperspektive: Welche Themen sind relevant? Wo besteht Handlungsbedarf? Welche Themen sollten stärker in den Blick rücken?
Im anschließenden Austausch wurden zentrale Themen identifiziert, u.a.:
• Musikalische Bildung ist dann nachhaltig entwickelbar, wenn Wissenschafts-/ Bildungs- und Kulturministerium gemeinsam agieren.
• Die fachspezifische Qualifizierung für den Seiteneinstieg ins Lehramt Musik ist notwendig
• Eine bessere Vernetzung von Musikschulen - Hochschulen - Schulen ist unter dem Blickwinkel von Praxiserfahrungen für Studierende musikpädagogischer Studiengänge unabdingbar.
• Eine bessere Durchlässigkeit zwischen den musikpädagogischen Studiengängen (künstlerisch - pädagogisch - Lehramt Musik) ist anzustreben.
• Die Evaluierung von Ganztagsangeboten vor dem Hintergrund des bestehenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung muss dringend erfolgen.
• Die Jugend-Musik-Coach-Ausbildung muss für die Zukunft in Sachsen abgesichert werden.
Die Themen wurden priorisiert und ein gemeinsamer Themenkompass für die weitere Arbeit erstellt.
